Craniosacrale Osteopathie für Kinder & ihre Eltern

Diese Behandlungsform bewährt sich besonders bei Entwicklungsverzögerungen, bei Konzentration- und Lernstörungen, sowie den Folgen von Unfällen, Stürzen oder traumatisch erlebten Geburten.Auch wenn ein Säugling vor lauter Weinen außer sich ist, können Berührung und Ansprache helfen, dass es wieder zu sich kommt. Wenn die Bewegungen des Kindes fahrig und unruhig sind, unterstützt die Behandlung, dass diese wieder ruhig und verbunden werden. Ist das Köpfchen auch Tage nach der Geburt noch verschoben, die Wirbelsäule gestaucht und verdreht, dann kann die Craniosacrale Osteopathie helfen, dass das Neugeborene wieder ins Lot kommt.

 

Behandlung

Die Craniosacrale Therapie ist eine sehr sanfte Methode. Durch z.T. schmetterlingszarte Berührungen werden sanft, doch gezielt Impulse gesetzt, die dem Aufatmen des Organismus dienen – die Pulsation des craniosacralen Systems wird gefördert.

Was ist das?

Dieser „Craniosacrale Puls“, oder auch sehr schön und treffend „Primal Breathing“ genannt, ist die feine Ausdehnung und Zusammenziehung zwischen Liquor (Gehirnwasser), Hirnhäuten und Schädelknochen, welche sich über die Faszien, den bindegewebigen Muskelhüllen, dem ganzen Körper mitteilt. Aufgrund dieser Gegebenheit wirkt ein Impuls, den wir an einer Stelle setzten, auf den gesamten Organismus. Achtsame und wache Hände erspüren freie und blockierte Stellen und helfen durch ein Folgen der jeweilig vorherrschenden Bewegung dem Körper beim Lösen dieser Bereiche.

Gerade Säuglingen nehmen diese Arbeit dankbar an und arbeiten gerne mit, wenn ihnen mit Langsamkeit, Achtung und Behutsamkeit begegnet wird. Wir sind dann wirklich mit Ihnen und können – fast symbiotisch – klarer wahrnehmen, wie sie uns auf ihre Weise, über Blicke, Töne und Bewegungen, versuchen ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten zu vermitteln.

Eltern, die mit einer Skeptischen Stirnfalte kritisch die Behandlung ihres Kindes verfolgen, sind nicht sehr dienlich (auch nicht für das Vertrauen des Kindes in die Situation). Daher ist es empfehlenswert, die Eltern kurz vorzubehandeln, um ihnen durch eigene Erfahrung ein Verständnis dafür zu geben, wie diese zarten, unscheinbaren Berührungen sehr wohl ein stilles Öffnen und Wohlgefühl ermöglichen können. So werden sie entspannter und geduldiger der Sitzung folgen.

 

Jenseits von dir und mir gibt es einen Raum – dort treffen wir uns

    Helfen kann die CranioSacrale Osteopathie bei Säuglingen & Kleinkindern bei:

  • Unruhe (Schreikinder)
  • Schlafstörungen
  • Trinkstörungen
  • 3-Monats-Koliken
  • einseitige Haltung
  • Schiefhals
  • Kiss-Syndrom
  • Neurodermitis
  • allgemeine Entwicklungsverzögerungen
  • nach einer zu langen oder zu schnellen Geburt
  • nach Kaiserschnitt
  • Frühgeborene